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Zu­rück­spu­len 2: Über den Tod und an­de­re Ali­bis

Kom­mu­ni­que vom 22.12.2013
über­setzt von Red­my­cZ, Chris­ti­ne

  De­zem­ber 2013.

»Man weiss, dass man tot ist, wenn die Dinge, die Einen um­ge­ben auf­ge­ho­ert haben zu ster­ben.«

Elías Con­tre­ras.
Beruf: Un­ter­su­chungs­be­auf­trag­ter des EZLN.
Fa­mi­li­en­stand: ver­stor­ben.
Alter: 521 Jahre und etwas mehr.


Es ist Mor­gen­grau­en, und wenn sie mich fra­gen wu­er­den, aber das hat nie­mand getan, wu­er­de ich sagen, dass das Pro­blem der Toten die Le­ben­den sind.

Denn dann kommt es immer wie­der zu die­sem ab­sur­den, un­nuet­zen und em­poe­ren­den Streit wegen des Hin­ge­schie­de­nen.

Das »ich kann­te sie/ihn-habe ge­se­hen − man hat mir ge­sagt« ist nur ein Alibi, wel­ches das »ich bin der Ver­wal­ter die­ses Le­bens, denn ich ver­wal­te den Tod« ver­birgt.

So etwas Aehn­li­ches wie das »co­py­right« des Todes, ver­wan­delt in Ware die man be­sitzt, die man aus­tauscht, die zir­ku­liert und kon­su­miert wird. Noch mehr, es gibt sogar Rae­um­lich­kei­ten da­fu­er: Bue­cher ueber Ge­schichts­schrei­bung, Bio­gra­phi­en, Mu­se­en, Chro­ni­ken, The­sen, Zei­tun­gen, Zeit­schrif­ten und Kol­lo­qui­en.

Und dann ist da noch die­ser Schwin­del der Be­ar­bei­tung der Ge­schich­te, dazu ge­schaf­fen um Feh­ler zu gla­et­ten.


Die Toten wer­den dann dazu miss­braucht, um ueber sie fuer sich ein Mo­nu­ment zu er­bau­en.

Aber nach mei­ner be­schei­de­nen Mei­nung be­steht das Pro­blem mit den Toten darin, sie zu ue­ber­le­ben.

Ent­we­der man stirbt mit ihnen ein wenig, oder ein Vie­les, jedes Mal.

Oder man er­nennt sich selbst zu ihren Wort­fueh­rer. Schluss­end­lich ko­en­nen sie nicht mehr spre­chen, und es ist nicht ihre Ge­schich­te, die er­zaehlt wird, son­dern eine Recht­fer­ti­gung der ei­ge­nen.

Oder man kann sie auch dazu ver­wen­den, um das lang­wei­li­ge »ich-in Dei­nem / Ihrem − Alter...« zu ver­ku­en­den. Wenn die ein­zi­ge ehr­li­che Art, diese bil­li­ge und gar nicht ori­gi­nel­le Er­pres­sung (fast immer an Ju­gend­li­che und Kin­der ge­rich­tet) zu er­ga­en­zen ein ’habe viel mehr Feh­ler als Du/Sie be­gan­gen’ waere.

Und hin­ter der Gei­sel­nah­me die­ser Toten steht der Kult fuer die Ge­schichts­schrei­bung, so von Oben, so zu­sam­men­hang­los, so un­nuetz. Dass die Ge­schich­te, die gilt und etwas zaehlt jene ist, die in einem Buch steht, einer The­sis, einem Mu­se­um, einem Mo­nu­ment und in sei­nen ak­tu­el­len und zu­ku­enf­ti­gen Aeu­qi­va­len­ten, die nichts an­de­res sind als eine kin­di­sche Art, die Ge­schich­te der von Unten zu zaeh­men.

Denn es gibt die, die auf Kos­ten der Toten der An­de­ren leben, und ueber deren Ab­le­ben sie The­sen auf­stel­len, Es­says schrei­ben, Schrif­ten ver­fas­sen, Bue­cher schrei­ben, Filme ma­chen, Volks­lie­der und Schla­ger kom­po­nie­ren, und an­de­re mehr oder we­ni­ger sty­li­sche For­men um die ei­ge­nen Un­tae­tig­keit zu recht­fer­ti­gen .... oder die un­frucht­ba­re Ak­ti­on.

Das ’du bis nicht tot’ ist viel­leicht nichts an­de­res als ein Leit­spruch, wenn des­halb kei­ner wei­ter vor­waerts schrei­tet. Denn nach un­se­rer be­schei­de­nen und gar nicht aka­de­mi­schen Auf­fas­sung ist das wich­ti­ge der Weg, nicht der Wan­de­rer.

Und ich ver­wen­de die Ge­le­gen­heit des Ru­eck­spu­lens die­ses Ban­des um Tage, Mo­na­te, Jahre, Jahr­zehn­te um zum Bei­spiel zu fra­gen:

Vom Sub­Pe­dro, vom Señor Ik, von der Co­man­dan­ta Ra­mo­na, sind ihre Stamm­baeu­me wich­tig? Ihr ADN? Ihre Ge­burts­ur­kun­den mit Vor­na­men und Fa­mi­lien­amen?

Oder was wich­tig ist ist der Weg, den sie mit den Na­men­lo­sen, den Ge­sichts­lo­sen − das heisst, jenen ohne Stamm­baum, ohne he­ral­di­schem Wap­pen − ge­gan­gen sind?
Vom Sub­Pe­dro was ist wich­tig? Sein wirk­li­cher Name, sein Ge­sicht, seine Um­gangs­for­men, all das zu­sam­men­ge­fasst in einer The­sis, einer Bio­gra­phie − das heisst, in einer do­ku­men­tier­ten Luege, wie es ge­ra­de passt?

Oder ist das An­denken wich­tig, das von ihm von den Men­schen auf­recht er­hal­ten wird, die er or­ga­ni­siert hat? Ganz si­cher haet­ten ihn die Fa­na­ti­ker der Re­li­gi­on an­ge­klagt, ge­rich­tet und be­straft, weil er Athe­ist ist, und die Fa­na­ti­ker der Rasse auch, aber fuer sein Mes­ti­zen­tum und da­fu­er, dass seine Haut nicht die Farbe der Erde hat, in die­sem um­ge­kehr­ten Ras­sis­mus, der sich ’in­di­ge­ner’ be­zeich­net.

Aber die Ent­schei­dung vom Sub­Pe­dro, des Co­man­dan­te Hugo, der Co­man­dan­ta Ra­mo­na, der Auf­staen­di­schen Al­va­ro, Fredy und Ra­fa­el zu ka­emp­fen, zaehlt das, weil dem je­mand Name, Ka­len­der und Geo­gra­phie ge­ge­ben hat? Oder weil es eine Kol­lek­tiv­ent­schei­dung ist und weil das je­mand fort­fuehrt?

Wenn je­mand ka­emp­fend lebt und stirbt, sagt er uns in sei­ner Ab­we­sen­heit: ’Er­in­nert Euch mei­ner’, ’Ehrt mich’, ’Tragt mich’? Oder auf­er­legt er uns: ’Macht wei­ter’, ’gebt nicht auf’, ’er­gebt Euch nicht’, ’ver­kauft Euch nicht’?

Das heisst, ich fueh­le (und wenn ich mit an­de­ren com­pas spre­che, weiss ich, dass das nicht nur mein Ge­fuehl ist) wo­ru­e­ber ich un­se­ren Toten ge­ge­nu­e­ber Re­chen­schaft ab­le­gen muss ist, was getan wurde, was noch fehlt und was getan wird, um das zu er­rei­chen, was der Grund die­ses Kamp­fes war.

Viel­leicht irre ich mich, und je­mand er­kla­ert mir, dass der Sinn jeden Kamp­fes darin be­steht, in der Ge­schichts­schrei­bung ver­ewigt zu wer­den, in der ge­schrie­be­nen oder er­zaehl­ten Ge­schich­te, denn es ist das Bei­spiel der Toten, ihre ver­wal­te­te Bio­gra­phie, was das Volk ver­an­lasst, zu ka­emp­fen, und nicht die Un­ge­rech­tig­keit, die Skla­ve­rei (was der wirk­li­che Name fuer feh­len­de Frei­heit ist), der Aau­to­ri­ta­ris­mus.

Ich habe mit ei­ni­gen com­pañe­ras, com­pañe­ros, Za­pa­tis­tin­nen und Za­pa­tis­ten des EZLN ge­spro­chen. Si­cher, nicht mit allen, aber jene, die ich noch sehen kann, mit denen ich noch zu­sam­men sein kann.

Es gab Tabak, Kaf­fee, Worte, Schwei­gen, Ue­ber­ein­stim­mun­gen.

Es war nicht der Drang nach Un­sterb­lich­keit, son­dern das Ver­ant­wor­tungs­ge­fuehl, das uns dazu brach­te, im Guten wie im Schlech­ten. Die Not­wen­dig­keit, etwas gegen die tau­send­jaeh­ri­ge Un­ge­rech­tig­keit zu tun, diese Em­poe­rung, die fuer uns so cha­rak­te­ris­tisch fuer ’Hu­ma­ni­taet’ steht. Wir brau­chen kei­nen Platz in ir­gend­ei­nem Mu­se­um, The­sis, Bio­gra­phie, Buch.

Daher wer­den wir uns, eine Za­pa­tis­tin, ein Za­pa­tist beim letz­ten Atem­zug fra­gen: ’Wer­den sie sich mei­ner er­in­nern?’ Oder fra­gen wir uns: ’sind wir auf den Weg um einen Schritt vor­an­ge­kom­men?’’Gibt es je­mand, der wei­ter schrei­tet?’

Wir Frau­en und Ma­en­ner, wenn wir das Grab vom Pedro be­su­chen, sagen wir ihm, was wir ge­macht haben, damit man sei­ner ge­den­ke, oder er­zaeh­len wir ihm, was im Kampf ge­sche­hen ist, was noch fehlt (denn immer fehlt, was fehlt), wie klein wir noch immer sind?

Tun wir rich­tig, wenn wir die ’Macht’ er­grei­fen und ihm eine Sta­tue er­rich­ten?

Oder wenn wir ihm sagen ko­en­nen: ’Hoer mal Pe­drin, hier ma­chen wir wei­ter, wir haben uns nicht ver­kauft, wir haben nicht auf­ge­ge­ben, wir haben uns nicht er­ge­ben’?

Ja und wenn wir schon dabei sind, zu hin­ter­fra­gen....

Die Tat­sa­che, dass wir einen an­de­ren Namen an­neh­men und das Ge­sicht ver­ber­gen. Dient das dazu, uns vor dem Feind zu ver­ste­cken oder die Rang­lis­te sei­nes Mau­so­le­ums her­aus­zu­for­dern, seine hier­ar­chi­sche No­men­kla­tur, seine An­ge­bo­te zum Kauf und Ver­kauf, wenn die auch nur als Be­am­ten-Pos­ten, Prae­mi­en, Lob und Hul­di­gung ver­klei­det sind, gros­se Clubs oder klein in Anhaen­ger­schaft?

/Ja mein Lie­ber, die Zei­ten aen­dern sich, frue­her hat man dem Leh­rer oder der Leh­re­rin − oder sei­nem/ihrem Ae­qui­va­lent des Wis­sens­man­darins − die Bue­cher ge­tra­gen um sich ein­zu­schmei­cheln, seine/ihre Worte be­wun­dert , ihn oder sie an­ge­him­melt. Heute sen­det man Posts zu sei­nen/ihren Schrifts­tu­ecken, es wer­den ’likes’ zu sei­ner/ihrer web page ver­teilt, man schliesst sich sei­nen/ihren durch­ein­an­der zwit­schern­den Anhaen­gern an......

Ich will damit sagen: Ist es uns wich­tig, wer wir sind? Oder ist es wich­tig, was wir ma­chen?

Die Be­wer­tung, die uns in­ter­es­siert und die uns wich­tig ist, ist das die von aus­sen, oder die der Rea­li­taet?

Der Mass­stab fuer un­se­ren Er­folg oder Miss­er­folg misst sich an dem, was ueber uns in den be­zahl­ten Me­di­en, in den The­sen, in den Kom­men­ta­ren, in den ’nach oben zei­gen­den Dau­men’, in den Ge­schichts­bue­chern, in den Mu­se­en er­scheint?

Oder in dem, was wir er­reicht haben, wo wir uns ge­irrt haben, in dem, was ge­lun­gen ist, was noch zu er­le­di­gen bleibt?

Und wenn wir wei­ter zu­ru­eck­spu­len...


Von der Cha­pis. War es wich­tig, dass sie gla­eu­big und eine kon­se­quen­te Chris­tin war oder ist es wich­tig, dass sie lebte, ka­empf­te, mit uns als Chris­tin, fuer die, die sie nie­mals ge­kannt haben? Si­cher­lich haet­ten die Fa­na­ti­ker des Athe­is­mus sie da­fu­er an­ge­klagt, ge­rich­tet und ver­ur­teilt, dass sie nicht an die Re­li­gi­on des ’ismus’ glaub­te, wel­che Be­gru­en­dung und Lei­tung aller Ka­emp­fe mo­no­po­li­sie­ren mo­ech­te.

Ir­gend­wann, nach­dem sie ’Das Evan­ge­li­um nach Jesus Chris­tus’ von Jose Sa­ra­ma­go ge­le­sen hatte, such­te die Cha­pis den Schrift­stel­ler und com­pañe­ro auf um ihm nicht nur zu sagen, dass ihr das Buch nicht ge­fal­len hatte son­dern auch, dass sie ihre ei­ge­ne Ver­si­on zu die­sem Thema schrei­ben werde. Ist es wich­tig, ob sie Sa­ra­ma­go ge­trof­fen hat , ob sie ihm das ge­sagt hat, ob sie ihre Ver­si­on ge­schrie­ben hat? Oder ist ihre Ent­schei­dung, es zu tun, wich­tig?

Und der Tata Don Juan, ist nur sein Fa­mi­li­en­na­me ’Cha­vez Alon­so’ wich­tig, sein Pure­pecha-Blut, der Hut, der ihn mehr be­deck­te und zeig­te, so als ob er eine Ge­sichts­mas­ke tra­gen wu­er­de? Oder ist er auch wich­tig wegen der Wege, die durch seine Ori­gi­nal­schrit­te ver­edelt wur­den, in ver­schie­de­nen Kon­ti­nen­ten?

Die Ma­ed­chen und Buben, die im Kin­der­gar­ten ABC in Her­mos­il­lo, So­no­ra, Me­xi­co er­mor­det wur­den, die kaum ei­ni­ge Buch­sta­ben in der Bio­gra­phie er­reich­ten. Sind sie wich­tig wegen der Zei­len und Mi­nu­ten, die sie in den Mas­sen­me­di­en er­schie­nen sind? Oder sind sie wich­tig wegen des Blu­tes, das ihnen Blut und Leben ge­ge­ben hat und das jetzt in einer wu­er­di­gen Stur­heit um Ge­rech­tig­keit ka­empft? Denn diese Ma­ed­chen und Buben sind auch jetzt wich­tig, ob­wohl sie nicht mehr sind, fuer die Vae­ter und Mu­et­ter die sie mit ihrem Tod ge­bo­ren haben.

Denn die Ge­rech­tig­keit, meine Freun­de und Fein­de be­steht auch darin, zu ver­hin­dern, dass sich die Un­ge­rech­tig­keit wie­der­ho­le, oder dass sie den Namen wechs­le, oder das Ge­sicht, oder die Fahne, oder das ideo­lo­gi­sche Alibi, das po­li­ti­sche, das ras­sis­ti­sche, des Ge­schlechts.


Das heisst, wir (und an­de­re wie wir, viele Ma­en­ner und Frau­en, viele, viele, alle) ka­emp­fen um bes­ser zu sein, und wir ak­zep­tie­ren wenn die Rea­li­taet uns sagt, dass wir es nicht er­reicht haben, aber wir un­ter­las­sen es des­halb nicht, wei­ter zu ka­emp­fen.

Denn es ist nicht so, dass wir hier un­se­re Toten nicht ehren. Ja wir tun es. Aber wir tun es ka­emp­fend. Tae­glich, zu jeder Stun­de. Und im­mer­zu bis wir den Boden an­schau­en, zu­erst in glei­cher Hoehe, dann nach oben, und wir be­de­cken uns mit dem Schritt des com­pañe­ro.


Nun denn, die Sei­ten wer­den mehr und mit ihnen waechst auch die Si­cher­heit, dass all das fuer nie­mand wich­tig ist, dass es nicht be­deu­tungs­voll ist, dass es nicht ist was-die-Na­ti­on- der-his­to­ri­sche-Au­gen­blick-die-Lage ver­langt, dass es bes­ser ist, eine Ge­schich­te zu er­zaeh­len.... oder eine Bio­gra­phie zu schrei­ben.....oder ein Mo­nu­ment zu er­rich­ten.

Von den drei Din­gen, da bin ich fest davon ue­ber­zeugt, ist das ein­zi­ge was sich lohnt, das erste.

Das heisst, ich werde Euch, so wie Du­ri­to mir sie ge­schil­dert hat, die Ge­schich­te von der Katze-Hund er­zaeh­len (Vor­sicht: jetzt mu­es­sen Sie ’Zu­ru­eck­spu­len 3’ lesen).

Vale. Salud und be­zue­glich der Toten, schaut vor allem auf den Weg, den ihr Schritt ge­gan­gen ist, denn es braucht noch Schrit­te, die die­sen gehen.

Der Sup, der sich die Ge­sichts­mas­ke mit ma­ka­brer Ko­ket­te­rie zu­recht ru­eckt. P.S. WEL­CHES ZU EINER WIRK­LICH AK­TU­EL­LEN DE­BAT­TE STEL­LUNG NIMMT. ’Die Vi­deo­spie­le sind die Fort­set­zung des Krie­ges mit an­de­ren Mit­teln’, kon­sta­tiert Du­ri­to. Und fuegt hinzu: ’Im Jahr­tau­sen­de waeh­ren­den Kampf zwi­schen den Fa­na­ti­kern des PS und Xbox kann es nur einen Ver­lie­rer geben: den User’. Ich wagte nicht zu fra­gen, wor­auf er sich be­zieht, aber ich nehme an, mehr als einer, mehr als e ine, wer­den ver­ste­hen.

P.S. ZU UM­FANG­REICH UM IN EINEM’TWIT’ PLATZ ZU FIN­DEN. (wahr­schein­lich liegt das an der di­cken Rech­nung). Der selbst­er­nann­te ’Gou­ver­neur’ von Chia­pas, Me­xi­ko, hat fei­er­lich er­kla­ert, dass seine Ver­wal­tung mit Hilfe eines Auste­ri­taets­pro­gram­mes ’sich den Guer­tel enger ge­schnallt hat’,. Als Be­weis sei­ner Ent­schei­dung hat er mehr als 10 Mil­lio­nen Dol­lar in einer na­tio­na­len Wer­be­kam­pa­gne aus­ge­ge­ben, die nicht we­ni­ger la­e­cher­lich ist, weil sie mas­siv, teuer und il­le­gal ist. Aber nach­dem ei­ni­ge Me­di­en sich ihren Teil vom Ku­chen ab­schnei­den, ist der ’un­rei­fe’, ’un­er­fah­re­ne’, ’un­aus­ge­go­re­ne’ An­ge­stell­te eines Un­ter­neh­mens, wel­ches weder Par­tei noch gruen ist, und noch viel we­ni­ger oe­ko­lo­gisch, auch nicht me­xi­ka­nisch (gut, er ist nicht mal Gou­ver­neur, also warum soll man sich mit Klei­nig­kei­ten auf­hal­ten) jetzt in den Sei­ten und Seg­men­ten der sel­ben Pres­se, die ihn als ’Bu­berl’ at­ta­ckier­ten ein ’Staats­mann’, der nicht fuer per­so­en­li­che Wer­bung Geld aus­gibt, son­dern da­fu­er, um ’den Tou­ris­mus nach Chia­pas zu brin­gen’. Ja mein Lie­ber, die Rei­se­bue­r­os bie­ten schon ein Tou­ris­ten­pa­ket an, das heisst ’Ler­nen Sie den Güero Ve­las­co ken­nen’, auf Basis ’all in­clu­si­ve’, ver­se­hen mit einem ’kit’ mit Bril­len, die ver­hin­dern, dass man die pa­ra­mi­li­tae­ren Grup­pen sieht und das Elend und die Kri­mi­na­li­taet, die in den wich­tigs­ten Sta­ed­ten von Chia­pas gras­sie­ren (Tux­t­la Gu­tié­r­rez,


San Cristóbal de las Casas, Co­mi­tán, Ta­pa­chu­la, Pa­len­que), in einer Ge­gend, wo man an­nimmt, dass die In­di­ge­nen die Armen sind und nicht die Mes­ti­zen. Wenn der gros­se Dieb, Juan Sa­bi­nes Guer­re­ro den Me­di­en Mil­lio­nen zahl­te um Re­gie­ren zu si­mu­lie­ren, wo es nur Raub gab, zahlt der jet­zi­ge ’Ju­ni­or’ der Lo­kal­po­li­tik mehr, weil er vom ak­tu­el­len obers­ten Staats­be­am­ten ge­lernt hat (ich glau­be er heisst En­ri­que Man­lio Emi­lio.....nein?, sehen Sie das ist das Pro­blem, wenn man kein Twit­ter-Ac­count hat?) dass man von einer ge­richt­li­chen Vor­un­ter­su­chung zum Prae­si­dent­schafts­kan­di­da­ten fuer 2018 mu­tie­ren kann, mit Hilfe von nur ei­ni­gen tau­send Mil­lio­nen Dol­lar, einem guten Pho­to­shop und einer soap opera.

P.S. VON DEN SICH WIE­DER­HO­LEN­DEN ZEIT­UMSTAEN­DEN. Er­lau­ben Sie mir, meine Damen, Her­ren, Ma­en­ner, Frau­en, Fraeu­lein, Buben, Ma­ed­chen und An­de­rE/R. Er­lau­ben Sie mir, dass ich, schluss­end­lich im­per­ti­nent, Ihnen nicht ge­stat­te, die Tuere zu schlies­sen und al­lei­ne zu blei­ben, Ihre Frus­tra­ti­on wie­der­ka­eu­end und Schul­di­ge su­chend, so wue­ten naem­lich die, die einen fixen Altar und wech­se­len­de Idole haben. Und wenn ich den Fuss nicht hin­ein­stem­me, um zu ver­mei­den, dass Sie die Tuere schlies­sen und si­cher in Ihrem Schloss aus Dog­men ver­blei­ben ko­en­nen, son­dern im Ge­gen­teil meine Nase dort hin­ein ste­cke, wo man mich nicht ge­ru­fen hat, dann geben Sie die Schuld mei­ner Nase, die ja so wie so im­per­ti­nent ist so­wohl in Groes­se als auch in der Form. Kom­men Sie, er­lau­ben Sie, dass ich Ihren er­lo­sche­nen, tro­cke­nen, ste­ri­len, un­nuet­zen Hass un­ter­bre­che.

Kom­men Sie, be­ru­hi­gen Sie sich, set­zen Sie sich, atmen Sie tief durch. Seien Sie stark und be­tra­gen Sie sich mit ein­stu­dier­ter Pose der Weis­heit, so wie diese Paare, die sich tren­nen ’wie er­wach­se­ne Men­schen’, ob­wohl sie sich lei­den­schaft­lich wu­en­schen, dem An­de­ren/die An­de­re, den Scha­edel ein­zu­schla­gen (Ach­tung mit dem Gen­der).

Ach so, wenn Sie was er­rei­chen, ist es nur auf Grund Ihrer ei­ge­nen An­stren­gung? Aber wenn was schief geht, dann wird die Ver­ant­wor­tung de­mo­kra­ti­siert....und Sie schlies­sen sich aus. ’Die Foren sind eine Farse’, lau­tet das Ur­teil. ’Es wer­den keine Ver­mumm­ten zu­ge­las­sen’ wurde de­kre­di­ert (und ver­ges­sen Sie es, bei der CO­NAPRED eine Klage ein­zu­rei­chen wegen Dis­kri­mi­nie­rung wegen der Be­klei­dung). ’Nur wir al­lein wer­den tri­um­phie­ren und die Na­ti­on wird uns ewig dank­bar sein, un­se­re Namen wer­den in den Schul­bue­chern ste­hen, Kon­gres­se, Sta­tu­en, Mu­se­en’, freu­ten Sie sich im vor­hin­ein.

Ja und dann kam was kom­men muss­te, und wie da­mals, su­chen sie jetzt, wem sie die Schuld geben ko­en­nen fuer den Miss­er­fol­ges die­ses Kamp­fes oben. ’Es fehl­te an Ein­heit’, sagen sie, aber sie den­ken, ’es fehl­te daran dass sie sich nicht un­se­rer Fueh­rung un­ter­ord­ne­ten’.

Die als kon­sti­tu­tio­nel­le Re­form ver­klei­de­te Be­rau­bung hat nicht erst mit die­ser Re­gie­rung be­gon­nen. Das be­gann mit Car­los Sa­li­nas de Gor­tari und sei­ner Re­form des Ar­ti­kel 27. Der


Raub der Agrar­bo­e­den wurde da­mals durch die glei­chen Lue­gen ’ge­deckt’, wel­che jetzt die schlecht be­zeich­ne­ten Re­for­men um­hu­el­len: das me­xi­ka­ni­sche Acker­land ist kom­plett zer­sto­ert, so als ob es eine Atom­bom­be aus­ra­diert haet­te. Und alle an­de­ren Re­for­men ver­ur­sa­chen das­sel­be. Die Treib­stoff­re­form, die En­er­gie­re­form, die Bil­dungs­re­form, die Jus­tiz­re­form, alles wird teu­rer wer­den, alles wird eine schlech­te­re Qua­li­taet haben und an allem wird Man­gel herr­schen.

Bevor das alles ge­schah und noch vor den jet­zi­gen Re­for­men, wur­den und wer­den die Ori­gi­nal­vo­el­ker ihrer Ter­ri­to­ri­en be­raubt, die auch jene der Na­ti­on sind. Das mo­der­ne flues­si­ge Gold, das Was­ser, nicht das Er­do­el, wurde ge­stoh­len, ohne dass das die gros­sen Me­di­en in­ter­es­siert haet­te. Der Raub der Bo­den­s­chaet­ze, der ganz deut­lich an­la­ess­lich des Lehr­stuh­les Tata Juan Chávez Alon­so durch den Na­tio­na­len In­di­ge­nen Kon­gress auf­ge­zeigt wurde, er­hielt nicht mehr als ei­ni­ge lust­lo­se Zei­len in der be­zahl­ten Pres­se, diese Pres­se die heute jam­mert, dass das VOLK, diese En­tel­echie, so rich­tig nach der Art der po­li­ti­schen Be­richt­erstat­tung, nichts macht, um den le­ga­len und il­le­ga­len Raub, der sich ’En­er­gie­re­form’ be­ti­telt, zu stop­pen. Der Raub ge­schieht tae­glich und ue­be­rall. Aber erst jetzt heisst es, dass das Va­ter­land ver­ra­ten wurde.

Und jetzt, Sie, Sie waren bis jetzt taub, jetzt ent­ru­es­ten Sie sich weil man Sie nicht an­ho­ert und Ihnen nicht folgt.

Und Sie sagen, dass nichts ge­schieht, weil Sie nichts sehen. Sie sagen und man sagt: ’was ICH mache und was unter mei­ner Auf­sicht ge­schieht, in mei­nem Ka­len­der, in mei­ner Geo­gra­phie, das ist was wert. Alles an­de­re exis­tiert nicht, denn ich sehe es nicht ’.

Und wie ko­enn­ten Sie denn etwas sehen, wenn Sie die Bril­len tra­gen, die Ihnen die Macht schenkt?

Jetzt ent­de­cken Sie, dass der Staat nicht nur auf­ge­ho­ert hat, ein Stoss­da­emp­fer zu sein, im Sturm der Ent­eig­nun­gen die der Neo­li­be­ra­lis­mus ist, son­dern aus­ser­dem sich auch noch be­eilt, um die Bro­sa­men zu rau­fen, wel­che die wirk­li­che Macht hin­ter­la­esst?

Sehen Sie, es ist so, dass die Welt rund ist, dass sie sich dreht und ver­aen­dert. Und diese Liste der Zwei­tei­lun­gen dient Ihnen wenig oder gar nichts: links und rechts, re­ak­tio­na­er und pro­gres­siv, alt und mo­dern, und Syn­ony­me und An­to­ny­me die ge­ra­de in der Po­li­tik von oben mo­dern sind.

Sehen Sie, was Sache ist, ist die ein­fa­che Tat­sa­che, dass Ihre Denk­wei­se ue­ber­holt ist.

Und sie be­gann genau in dem Mo­ment zu ver­fal­len, als Sie an­ge­fan­gen haben, die Oben zu um­ar­men (indem Sie den alten Trick ver­wen­de­ten − der jetzt als Schuss nach hin­ten los geht − von links-rechts-pro­gres­siv-re­ak­tio­na­er, Ali­bis er­fin­dend, und diese mit den glei­chen


Wor­ten ver­klei­dend, die Ihnen heute zur Falle wer­den), ver­ges­send, dass die Oben keine Um­ar­mun­gen ank­zep­tie­ren son­dern Ver­beu­gun­gen.

Nein das heisst nicht, dass Sie keine Ideen und Pro­gram­me haet­ten. Es ist nur so, dass die ver­al­tet sind. Es spielt keine Rolle, wie mo­dern sie sie ver­klei­den, noch wie viele klang­vol­le Worte um sie ge­macht wer­den, noch wie viele tuits diese wie­der­ho­len oder wie viele »likes« und Kom­men­ta­re sie aus­loe­sen.

Sie haben eine Ver­ku­en­di­gung er­war­tet, das Ver­gies­sen von an­ony­men Blut, die Fan­fa­re mit ihrem krie­ge­ri­schen Ak­zent, die Schlag­zei­le, die Bil­der mit dem auf dem Va­ter­land­sal­tar ver­gos­se­nem Blut und na­tu­er­lich, Sie, und nur Sie wae­ren der Er­loe­ser.

/ Nein mein Lie­ber, ich sage Ihnen, der Za­pa­tis­mus ist nicht mehr das, was er frue­her war. Er­in­nern Sie sich wie es vor fast 20 Jah­ren war? Wir waren ge­ruehrt von den Bil­dern mit den an­ony­men Toten, so an­onym dass sie weder Ge­sicht noch Namen hat­ten, so weit weg, so in­di­gen, so aus Chia­pas? Rich­tig, Oco­sin­go ist eine Stadt im Nahen Osten nicht wahr? Ach ja und ihre so bril­lan­ten In­itia­ti­ven wenn es fuer uns eine Bueh­ne gab. An­de­rer­seits: wer kann je­mand ernst neh­men, der sich wei­gert, sich bei der Be­we­gung oder Mo­bil­ma­chung (Ach­tung: es han­delt sich nicht um dass­sel­be, ler­nen Sie end­lich zu un­ter­schei­den) die ge­ra­de mo­dern sind, ein­zu­schrei­ben? Oder zu ana­ly­sie­ren oder ein­zu­tei­len oder zu rich­ten oder zu ar­chi­vie­ren? / Wie ge­sagt, sie sind am Ende, sie laden nicht mehr mal die Pres­se zu Ihren Fei­ern ein. Was sol­len sie auch fei­ern? Aus­ser un­se­re Los­spre­chung oder un­se­re Ver­ur­tei­lung? / Ach ja, aber was wir die­sen Za­pa­to­nen nie ver­zei­hen wer­den, ist nicht nur, dass sie nicht alle ge­stor­ben sind − und uns damit das Recht ue­ber­tra­gen haet­ten, ihren Tod zu ver­wal­ten im lan­gen La­by­rinth der Mau­so­le­en, der Volks­lie­der, dem ’Du bist nicht ge­stor­ben mein Ka­ma­rad, Dein Tod wird ver­wal­tet wer­den’ − son­dern dass sie auch ihre Toten so ....so.... so ...zu sol­chen Re­bel­len ge­macht haben/.

Aber nein, statt al­le­dem ... Post Scrip­ten!

Ich weiss eh, dass Sie das ue­ber­haupt nicht in­ter­es­siert, aber fuer die mas­kier­ten Frau­en und Ma­en­ner von hier ist der Kampf, der wich­tig ist nicht der, der ver­lo­ren oder ge­won­nen wurde. Es ist der, der folgt, und da­fu­er be­rei­ten sie die Ka­len­der und Geo­gra­phi­en vor.

Es gibt keine end­guel­ti­gen Schlach­ten, weder fuer den Sie­ger noch fuer den Ver­lie­rer. Der Kampf wird wei­ter gehen und jene die sich jetzt an ihrem Tri­umph wei­den, wer­den den Un­ter­gang ihrer Welt er­le­ben.

Im ue­b­ri­gen ma­chen Sie sich keine Sor­gen. Sie haben nichts ver­lo­ren, denn Sie haben um nichts wirk­lich ge­ka­empft. Das ein­zi­ge was Sie ge­macht haben war, an an­de­re zu
de­le­gie­ren, fuer Sie das Mo­no­pol eines Sie­ges zu err­rei­chen, eines Sie­ges der nicht kom­men wird.

Der von Oben wird mit Si­cher­heit fal­len. Aber sein Fall wird nicht das Re­sul­tat eines mo­no­po­li­ser­ten, aus­schlies­sen­den, fa­na­ti­schen Kamp­fes sein.

Wenn es Ihnen ge­faellt, ma­chen Sie so wei­ter, zie­hen Sie wei­ter­hin an denen von Oben, Sie wer­den bei jeder klei­nen Be­we­gung des Mo­no­lyt be­geis­tert sein, aber die Stri­cke wer­den ein ums an­de­re Mal reis­sen.

Sta­tu­en und Au­to­ri­ta­ris­mus wer­den von Unten ges­tu­erzt, so, dass kein So­ckel bleibt, wo eine neue Bues­te die alte er­set­zen kann.

Bis dahin, und das ist meine be­schei­de­ne Mei­nung, ist das ein­zi­ge, das sich dort oben aus­zahlt zu tun das, was die Vo­e­gel ma­chen: sich an­scheis­sen.

Vale, noch­mals und mit Nuss­eis, ob­wohl es kalt ist.

Der Sup be­rei­tet sich vor, um zu........


Seht und hoert die Vi­de­os, die die­sen Text be­glei­ten:

Mit der ibe­ri­schen Rock Punk-Grup­pe Ar­zu­a25, diese Num­mer mit dem Titel «Za­pa­tis­ta”,
aus der Disco «Bi­en­ve­n­ido a la Re­sis­ten­cia”.




Von der Grup­pe SKA-FE, aus Co­lum­bi­en, die Num­mer «Mu­er­te a la Mu­er­te”.
¡Brincooooolín!




Aus der Serie »Wie es enden haet­te sol­len«, die al­ter­na­ti­ven Enden zu »Bat­man, el ca­bal­le­ro de la noche asci­en­de«. Video, ge­wid­met den Mas­kier­ten ’Boe­sen’ (die in den ’tran­szen­den­ta­len Be­we­gun­gen nicht ak­zep­tiert wer­den), wie Gatúbela und Bane (mit ihrer um­ge­kehr­ten Ge­sichts­mas­ke und aus­ge­zeich­ne­ter Dik­ti­on).




Mit dem un­sterb­li­chen Cuco Sá­n­chez, »No soy mon­edi­ta de oro«, selbst­er­kla­e­rend.



 An­hang  
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[i] Hin­weis: Chia­pas98 ist ein eh­ren­amt­li­ches, nicht-kom­mer­zi­el­les Pro­jekt. Soll­ten Sie nach­weis­lich die Ur­he­ber­rech­te an einem der von uns ver­wand­ten Bil­der haben und nicht damit ein­ver­stan­den sein, dass es hier er­scheint, kon­tak­tie­ren Sie uns bitte, wir ent­fer­nen es dann um­ge­hend.

 Quel­le:  
  http://​enl​acez​apat​ista.​ezln.​org.​mx/​2013/​12/​22/​rebobinar-​2-​de-​la-​muerte-​y-​otras-​coartadas/ 
 

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